Zum Inhalt springen
Weinbergstraße 65 Baden-Baden · 6 Einheiten

Paketverkauf · Investorenansprache

Das gesamte Mehrfamilienhaus: sechs Einheiten, 496,99 m², eine Verhandlung

Wer alle sechs Wohnungen übernimmt, kauft ein Gebäude mit ertüchtigter Hülle, modernisiertem Aufzug und einer Sanierung, die bereits angelegt und teilweise umgesetzt ist. Die verbleibende Wertschöpfung liegt im Innenausbau der unsanierten Einheiten – nicht mehr an der Substanz.

Wohneinheiten
6

Einzeln im Grundbuch geteilt

Wohnfläche
496,99 m²

Nach WoFlV

Grundstück
388 m²

Flurstück 2389/1

Bezugsfrei
2 von 6

Wohnungen 4 und 5

Objektart
Mehrfamilienhaus, Reiheneckhaus
Baujahr
1971
Denkmalschutz
Nein
Etagen
Erdgeschoss, 2 Obergeschosse, Dachgeschoss, zzgl. Kellergeschoss
Kellerfläche
85,91 m²
Aufzug
Vorhanden, modernisiert 2017
Dach
Flachdach, Kupferdeckung, saniert 2002
Heizung
Zentralheizung, Umstellung auf Wärmepumpe geplant
Leerstand
2 Wohneinheiten, 0 Gewerbe
Verfügbar
Nach Vereinbarung

Der Komplettverkauf läuft gegen Gebot

Für das Gesamtobjekt nennen wir keinen Preis. Die Einzelkaufpreise der sechs Wohnungen stehen offen in der Tabelle unten – daraus ergibt sich Ihre Untergrenze für eine Einzelverwertung. Was ein Erwerb im Ganzen wert ist, hängt davon ab, was Sie mit dem Objekt vorhaben. Das wissen Sie besser als wir.

Teilpakete sind verhandelbar, etwa die beiden bezugsfreien Einheiten oder die vier vermieteten. Verhandelt wird direkt mit der Geschäftsführung.

Zahlenwerk

Mieten und Kennzahlen, ungeschönt

Wir stellen die Zahlen vollständig hin, auch die unangenehmen. Wer ein Objekt kauft, muss rechnen können, bevor er besichtigt.

Mietzahlenwerk und Bruttomietrendite des Gesamtobjekts in drei Stufen
Kennzahl Heute 2 Einheiten leer Vollvermietet Ausbau abgeschlossen Ideal alles saniert
Nettokaltmiete monatlich 3.736,22 € 6.116,22 € 7.000,00 €
Nettokaltmiete jährlich 44.834,64 € 73.394,64 € 84.000,00 €
Bruttomietrendite je nach Kaufpreis 1,86–2,06 % 3,04–3,38 % 3,48–3,87 %
Kaufpreisfaktor je nach Kaufpreis 48,5–53,8 29,6–32,9 25,9–28,7
Vermietete Einheiten 4 von 6 6 von 6 6 von 6
Leerstand nach Wohnfläche 29,5 % 0,0 % 0,0 %

Heute = vier vermietete Einheiten, Nettokaltmiete einschließlich 580,80 € Stellplatzmiete jährlich. Stand Juli 2026. Vollvermietet = die beiden bezugsfreien Einheiten sind nach Abschluss des laufenden Ausbaus erstvermietet; die Bestandsmieten bleiben unverändert. Ideal = zusätzlich sind die unsanierten Einheiten saniert und zur Zielmiete neu vermietet. Die beiden rechten Spalten sind Annahmen des Eigentümers, keine Zusagen.

Warum eine Spanne? Die Rendite hängt vom Kaufpreis ab, und den bestimmt Ihr Gebot. Der untere Wert jeder Spanne rechnet gegen die Summe der sechs Einzelkaufpreise (2.414.000 €) – das ist die konservativste denkbare Basis, denn so viel zahlt, wer alle Wohnungen einzeln kauft. Der obere Wert unterstellt einen Paketabschlag von 10 % und ist ein Rechenbeispiel, kein Preisangebot. Beim Kaufpreisfaktor ist es umgekehrt: Dort ist der niedrigere Wert der günstigere, er gehört deshalb zum Kaufpreis mit Abschlag.

Alle Werte sind Bruttowerte. Bewirtschaftungskosten, nicht umlagefähige Nebenkosten, Instandhaltungsrücklage, Verwaltung und Kaufnebenkosten sind nicht abgezogen. Es handelt sich um eine Rechengröße, nicht um eine Ertragsprognose und keine Zusicherung.

Die schwache Ist-Rendite ist kein Substanzproblem – sie ist Leerstand

Zwei der sechs Einheiten stehen leer. Das sind 29,5 % der Wohnfläche, die derzeit keinen einzigen Euro Miete bringen. Nicht, weil sie unvermietbar wären, sondern weil sie sich noch im Ausbau befinden. Genau das drückt die Rendite auf 1,86 %.

Sobald diese beiden Wohnungen fertiggestellt und erstvermietet sind, kommen 2.380 € im Monat hinzu – rund 28.560 € im Jahr. Die Rendite springt damit auf 3,04–3,38 %, und zwar ohne dass ein einziger Bestandsmieter ausziehen muss. Dieser Schritt hängt nicht am Markt und nicht an Kündigungen, sondern nur am Abschluss von Arbeiten, die bereits laufen. Er ist absehbar.

Was danach noch im Objekt steckt

Der zweite Hebel liegt in den Altverträgen. Bei Wohnung 3 besteht das Mietverhältnis seit rund fünfzig Jahren, beim Penthouse seit Jahrzehnten. Beide Mieten liegen deutlich unter dem heute Erzielbaren, und ein sozialer Kündigungsschutz ist zu berücksichtigen. Diese Reserve hebt man nicht durch Kaufen, sondern durch Sanieren und durch Mieterwechsel – über einen Zeitraum, den niemand seriös terminieren kann.

Vom heutigen Zustand bis zum Idealzustand liegen insgesamt 3.264 € Mehrmiete im Monat. Der größere und schnellere Teil davon – 2.380 € – entfällt auf die Erstvermietung. Der Rest ist Bestandsarbeit mit offenem Zeithorizont.

Ehrlich eingeordnet

Wer eine sofort tragfähige Anfangsrendite sucht, findet sie am ersten Tag nicht. Wer die letzten Meter des Ausbaus zu Ende geht, hat die zweite Spalte dieser Tabelle innerhalb überschaubarer Zeit erreicht – bei einem Gebäude, dessen Hülle, Dach und Aufzug bereits bezahlt sind.

Zeithorizont

Ein Jahrzehnt ohne größere Investition

Die entscheidende Frage bei einem Bestandsobjekt lautet nicht, was es heute abwirft, sondern wann die nächste Rechnung kommt. Hier ist die Antwort ungewöhnlich weit weg.

Zustand der großen Bauteile und deren übliche Restnutzungsdauer
Bauteil Zustand Ausgeführt Übliche Nutzungsdauer
Fassade und Wärmedämmung Neu aufgebracht 2025 40 Jahre
Fenster, gesamtes Gebäude Vollständig erneuert 2025 35 Jahre
Balkone und Geländer Erneuert 2025 35 Jahre
Dachterrasse, Abdichtung Vollständig erneuert 2025 30 Jahre
Sanitärstränge im Haus Erneuert, durch alle Wohnungen geführt 2025 50 Jahre
Wärmeerzeugung Umstellung auf Wärmepumpe in Umsetzung 20 Jahre ab Inbetriebnahme
Personenaufzug Modernisiert 2017 25 Jahre
Flachdach, Kupferdeckung Saniert 2002 50 Jahre bei Kupferdeckung

Die angegebenen Nutzungsdauern sind branchenübliche Erfahrungswerte für die jeweilige Bauart, keine Zusicherung und keine Garantie. Sie ersetzen keine eigene technische Prüfung. Belege zu den ausgeführten Maßnahmen – Rechnungen, Abnahmen, Baukostenaufstellung – sind Teil des Unterlagenpakets.

Was in diesem Zeitfenster passiert

Solange keine großen Instandhaltungen anstehen, arbeitet die Zeit für den Eigentümer. Mieten folgen erfahrungsgemäß der allgemeinen Preisentwicklung – über Staffel- und Indexvereinbarungen, über Anpassungen an die ortsübliche Vergleichsmiete und über Neuvermietungen. Die Rendite steigt dabei, ohne dass ein Euro nachinvestiert wird.

Die folgende Rechnung zeigt, wohin die Zielmiete von 7.000 € im Monat führt, wenn sie über 10 Jahre jährlich angepasst wird. Sie ist ein Rechenbeispiel, keine Prognose und erst recht keine Zusage.

Was diese Rechnung nicht ist

Sie ist keine Renditezusage. Mietanpassungen sind rechtlich begrenzt – durch die Kappungsgrenze nach § 558 BGB, durch die Mietpreisbremse bei Neuvermietung und durch den Markt. Ob Mieten in Baden-Baden künftig steigen, entscheidet niemand von uns. Die Zahlen zeigen die Mechanik, nicht die Zukunft.
Modellrechnung: Bruttomietrendite nach zehn Jahren bei jährlicher Mietanpassung
Jährliche Anpassung Miete nach 10 Jahren Rendite dann
2,0 % 8.533 € 4,24–4,71 %
2,5 % 8.961 € 4,45–4,95 %
3,0 % 9.407 € 4,68–5,20 %

Ausgangswert ist die Zielmiete nach Sanierung (84.000 € im Jahr). Die Renditespanne rechnet wie oben gegen die Summe der Einzelkaufpreise beziehungsweise gegen einen Kaufpreis mit 10 % Paketabschlag. Bruttowerte ohne Bewirtschaftungskosten.

Der Punkt dahinter

In dem Zeitraum, in dem diese Entwicklung stattfinden kann, steht am Gebäude keine größere Investition an: Dach, Fassade, Fenster, Stränge und Aufzug sind erledigt, die Wärmepumpe ist neu. Bei einem unsanierten Objekt läuft die Uhr in die andere Richtung – dort frisst die erste Sonderumlage die Mietsteigerung wieder auf.

Zusammensetzung

Woraus sich das Paket zusammensetzt

Vier vermietete Einheiten, zwei bezugsfreie. Eine Wohnung ist kernsaniert, zwei befinden sich im Ausbau, drei sind unsanierter Bestand.

Übersicht der sechs Wohneinheiten in der Weinbergstraße 65 in Baden-Baden
Einheit Lage Wohnfläche Zimmer Zustand Status Stellplatz Kaufpreis
Wohnung 1 Erdgeschoss rechts 89,90 m² 3 Kernsaniert Vermietet 389.000 €
Wohnung 2 1. Obergeschoss links 57,99 m² 2 Unsaniert Vermietet 289.000 €
Wohnung 3 1. Obergeschoss rechts 88,72 m² 3 Unsaniert Vermietet inklusive 389.000 €
Wohnung 4 2. Obergeschoss links 57,99 m² 2 In Sanierung Bezugsfrei 329.000 €
Wohnung 5 2. Obergeschoss rechts 88,72 m² 3 In Sanierung Bezugsfrei inklusive 439.000 €
Wohnung 6 – Penthouse Dachgeschoss, Penthouse 113,66 m² 4 Unsaniert Vermietet inklusive 579.000 €
Summe 496,99 m² 6 Wohneinheiten

Kaufpreise ohne Kaufnebenkosten. Die Darstellung ist kein bindendes Angebot; Preisänderung, Zwischenverkauf und Irrtum bleiben vorbehalten. Flächenangaben nach WoFlV auf Basis eines CAD-Aufmaßes; sie sind nicht zur Kaufpreisberechnung geeignet.

Investorensicht

Was für den Erwerb im Ganzen spricht

Die teure Hälfte ist gemacht

Fassadendämmung, Fenster, Balkongeländer und die Erneuerung der Dachterrasse sind umgesetzt. Der Aufzug wurde 2017 modernisiert, das Flachdach 2002 saniert. Genau diese Positionen sprengen bei Bestandsobjekten üblicherweise das Budget.

Teilbarkeit ist bereits hergestellt

Die Aufteilung in sechs Wohnungseigentumseinheiten ist vollzogen. Ein Erwerber kann jederzeit einzeln weiterveräußern, ohne zuvor ein Teilungsverfahren durchlaufen zu müssen. Die dafür nötigen Unterlagen liegen vor.

Wertschöpfung im Innenausbau

Drei Einheiten sind unsaniert, zwei befinden sich im Ausbau. Wer den Innenausbau selbst steuert, hebt die Differenz zwischen Bestands- und Sanierungspreis. Kalkulationsgrundlagen stellen wir im Unterlagenpaket bereit.

Ein Verhandlungspartner

Alle sechs Einheiten stehen im Eigentum der BB Projekt GmbH. Es gibt keine Eigentümergemeinschaft mit gegenläufigen Interessen, keine Beschlusslage, die einem Vorhaben im Weg steht.

Energetische Perspektive

Der Energieberater hat für den Zustand nach Errichtung der Wärmepumpe einen Endenergiebedarf von 40,9 kWh/(m²·a) berechnet. Der zugehörige Ausweis ist ein Vorabzug und rechtlich noch nicht gültig. Einordnung

Gestaltungsspielräume beim Erwerb

Die Einbauküche in Wohnung 1 ist bewegliches Inventar und kann im Kaufvertrag gesondert ausgewiesen werden. Bei den unsanierten Einheiten stellt sich zudem die Frage, ob Modernisierungsaufwand als Erhaltungsaufwand behandelt werden kann. Beides ist ausschließlich mit Ihrem Steuerberater zu klären.

Keine Rechts- und Steuerberatung

Hinweise auf steuerliche Gestaltung, auf die Behandlung von Modernisierungsaufwand, auf den Kündigungsschutz bestehender Mietverhältnisse oder auf die Verwertbarkeit einzelner Einheiten sind unverbindliche Fallbeispiele. Sie ersetzen nicht die Prüfung durch Steuerberater, Notar oder Rechtsanwalt. Sämtliche Angaben beruhen auf Eigentümerdokumenten und sind im Rahmen Ihrer Due Diligence zu verifizieren.

Gebäude

Ansichten und Schnitt

Straßenansicht
Gartenansicht
Schnitt: Kellergeschoss bis Dachgeschoss

Bestandsaufnahme, Purist Architekturbüro, Stand 04.01.2022. Nicht maßstabsgetreu wiedergegeben.

Angebot für das Komplettpaket abgeben

Sie erhalten das vollständige Unterlagenpaket nach kurzer Rückfrage zum Kaufinteresse. Verhandelt wird direkt mit der Geschäftsführung.

Makleranfragen sind nur erwünscht, wenn ein konkret mandatierter Kaufinteressent vorhanden ist. Eine Beauftragung zur Verkäufervermarktung oder Verkäuferprovision erfolgt nicht über dieses Formular.